Häufig gestellte Fragen zu XPS
In diesem Fragenkatalog haben wir für Sie die häufigsten Fragen zu XPS zusammengestellt. Sollten die Antworten für Ihren konkreten Fall nicht ausreichen, nutzen Sie unser Kontaktformular der Bauherrenberatung. XPS-Dämmplatten halten einem Druck von bis zu 30 Tonnen pro Quadratmeter stand und sind dadurch auch starken Belastungen gewachsen – beispielsweise durch schwere Umzugskartons. Der Dachboden bleibt so als Speicherraum in vollem Umfang nutzbar. Um die Dämmung begehen zu können, ohne sie zu beschädigen, muss sie zusätzlich mit Pressspan-Verlegeplatten (Mindestdicke 22 Millimeter) abgedeckt werden. Sie [...]

Mit der neuesten Fassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2009 sind die Anforderungen an eine wirksame Gebäudedämmung gestiegen. Sie verlangt eine um 15 Prozent effektiver gedämmte Gebäudehülle als noch die Version von 2007. Dadurch rücken gerade die energetischen Schwachstellen eines Hauses stärker in den Fokus – wie das Dach, beziehungsweise der Dachboden. Auch bei bestehenden Immobilien [...]

Mit einer Dämmdicke von 12 Zentimetern XPS erfüllt eine Perimeterdämmung die aktuellen Vorgaben der EnEV 2009 und wird mit 30 Zentimetern dem Passivhausstandard gerecht. Als Perimeterdämmung bezeichnet man die Wärmedämmung aller erdberührter Bauteile. Bei einer Immobilie sind das die Kelleraußenwände und die Bodenplatte. Die XPS Dämmmaterialien sind für beide Einsatzgebiete hervorragend geeignet, denn sie erfüllen [...]

Die vollflächige Verklebung ist dann notwendig, wenn zeitweilig oder dauerhaft drückendes Wasser vorliegt. Im Lastfall Bodenfeuchte ist die vollflächige Verklebung vorteilhaft, aber die punktuelle Verklebung ausreichend.

Die Dämmung der äußeren Gebäudehülle sollte vom Fachmann übernommen werden, um teuren Baumängeln vorzubeugen. Er weiß, auf welche Stellen besonders zu achten ist, um beispielsweise Wärmebrücken zu vermeiden. Bei den Kelleraußenwänden kommt erschwerend hinzu, dass das Mauerwerk freigelegt werden muss. Bei unsachgemäßer Abstützung in Eigenregie können lebensgefährliche Situationen entstehen, sollte der ausgeschachtete Graben einstürzen.

Das hängt davon ab, wie der Keller genutzt wird. Die Dämmung der Kellerdecke verhindert lediglich Energieverluste aus dem Erdgeschoss. Soll der Keller beheizt und gegebenenfalls auch wohnlich genutzt werden, ist ein ausreichender Wärmeschutz unbedingt notwendig. Weitere Informationen gibt es unter der Rubrik Perimeterdämmung.

Über Wärmebrücken geht nicht nur unnötig Energie verloren, an ihnen können sich durch Tauwasser langfristig auch schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz bilden. Zudem kann im Rauminnern Schimmel entstehen. Deshalb ist eine Wärmebrückendämmung erforderlich.

Feuchte Stellen an der Wand sind deutliche Hinweise dafür, dass eine Wärmebrücke besteht. In diesem Fall sind allerdings bereits Schäden aufgetreten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Wärmeschutz seines Hauses von einem Energieberater prüfen lassen. Denn die meisten Schwachstellen, an denen Wärmebrücken auftreten können, sind bekannt. Einmal erkannt, lassen sich diese Stellen an [...]

Nein, zunächst muss die Statik überprüft werden, um sicherzustellen, dass das Dach die zusätzlichen Lasten tragen kann. Außerdem wird für den Bau einer Dachterrasse eine Baugenehmigung benötigt.

Nein. Die Platten werden im Dachaufbau durch ein Rieselschutz-Vlies abgedeckt, damit Feinteile aus dem Splitt oder Kies nicht in die Dämmplattenfugen und damit bis auf die Dachhaut gelangen. Darauf kommen dann eine Schicht aus Kies oder, je nach Nutzung, Terrassenplatten auf Abstandshaltern, Splitt oder eine Begrünung. Ein Schutz gegen Feuchtigkeit ist nicht notwendig. Weitere Informationen [...]
