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Wärmedämmung Keller

Die Perimeterdämmung bezeichnet die Wärmedämmung des Kellers.

Zur Wärmedämmung des Kellers (Perimeterdämmung) zählen eine Dämmschicht unter der Bodenplatte und die Außendämmung der Kellerwände. Ist die Wärmedämmung des Kellers optimal ausgeführt, bietet sie eine gute Basis für den gesamten Wärmeschutz des Hauses.

Die Kellerdämmung stellt an das Dämmmaterial besondere Anforderungen

wärmedämmung keller mit xps wämredämmplattenDenn der Keller ist der sogenannte erdberührte oder erdberührende Teil eines Hauses. Da das Erdreich feucht ist und durch die Bautiefen gegebenenfalls wasserführende Schichten erreicht werden, muss das eingesetzte Dämmmaterial unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein und unter Umständen auch drückendes Grundwasser dauerhaft aushalten können. Darüber hinaus wirkt bei der Wärmedämmung des Kellers ein hoher Druck auf das Dämmmaterial ein. An den Kelleraußenwänden ist es der Erddruck, unter der Bodenplatte ist es das Gewicht des gesamten Hauses.
Das für die Wärmedämmung des Kellers eingesetzte Dämmmaterial darf sich daher auch bei dauerhafter Druckbelastung nur in sehr geringem Maße verformen beziehungsweise zusammendrücken. Der Dämmstoff XPS wird all diesen Anforderungen, die bei der Wärmedämmung des Kellers auftreten, gerecht. Durch seine Herstellung hat das Material eine geschlossene Zellstruktur, die einerseits das Eindringen von Wasser verhindert und andererseits eine Belastbarkeit von bis zu 30 Tonnen pro Quadratmeter ermöglicht.

Wärmedämmung Keller: Beim Neubau einplanen

Wärmedämmung im Keller bei Baubeginn berücksichtigen

Eine Wärmedämmung im Keller sollte bei Baubeginn berücksichtigt werden um spätere Kosten durch Nachrüstung zu verhindern.

Bei Neubauprojekten haben die Bauherren die einmalige Gelegenheit, eine geschlossene Perimeterdämmung ausführen zu lassen. Die Wärmedämmung des Kellers sollte daher bereits vor dem ersten Spatenstich gut überlegt sein. Denn nur zu Beginn der Bauphase können XPS-Dämmplatten als Dämmschicht unter der (lastabtragenden) Bodenplatte eingebaut werden. Eine Nachrüstung der Wärmedämmung des Kellers ist nur an den Kelleraußenwänden mit hohem Aufwand möglich. Die Dämmschicht unter der Bodenplatte lässt sich nicht nachrüsten.
Die geschlossene außen liegende Wärmedämmung des Kellers hat den Vorteil, dass Wärmebrücken im Rauminneren vermieden werden. Bei einer Wärmedämmung des Kellers, bei der lediglich die Kellerwände gedämmt und die Bodendämmung durch eine auf der Bodenplatte liegenden Dämmschicht unter dem Estrich realisiert wurde, sind die unteren Raumecken des Kellers zwangsläufig Wärmebrücken. Denn die Breite des Mauerwerks bleibt von unten ungedämmt. Die geschlossene Wärmedämmung des Kellers kann daher Energieverlusten an dieser Stelle effektiv vorbeugen.

Wege zur Nachrüstung der Kellerwände

Wie beschrieben lässt sich die Wärmedämmung des Kellers im Sanierungsfall nicht vollkommen gleichwertig zum Neubau ausgestalten. Dennoch ist die Verbesserung der Wärmedämmung des Kellers eine Grundvoraussetzung, wenn der Keller zu wohnlichen Zwecken genutzt und beheizt werden soll. Daher gibt es auch bei bestehenden Gebäuden Möglichkeiten, wie die Dämmung des Kellers verbessert werden kann.
In den meisten Fällen ist die Innendämmung die beste Lösung. Bei dieser Form der Wärmedämmung des Kellers wird der Dämmstoff von Innen an den Wänden befestigt. Die zur Wärmedämmung des Kellers notwendige Dämmstoffdicke geht dabei zwar auf Kosten des Wohnraums, allerdings wird der Aufwand, das gesamte Mauerwerk von außen freilegen zu müssen, vermieden. Bei der Innendämmung ist allerdings zu beachten, dass in den meisten Fällen eine Dampfsperre eingebaut werden muss. Bei der wärmedämmung des Kellers von Innen ist daher die Beratung durch einen Fachmann ebenso wichtig wie bei allen Fragen der Außendämmung. Nur so lassen sich schwerwiegende Fehler vermeiden.

Gerade bei älteren Häusern ist der Keller aufgrund einer mangelnden Abdichtung des Mauerwerks feucht. In diesem Fall muss in der Regel das Mauerwerk freigelegt und von außen mit einer neuen Abdichtung versehen werden. Diese Gelegenheit können die Sanierer für die Wärmdämmung des Kellers nutzen und Dämmplatten von außen an den Kellerwänden anbringen lassen.

Soll der Keller nur als Lagefläche dienen und nicht beheizt werden, ist bei bestehenden Gebäuden die Dämmung der Kellerdecke die günstigste Option. Eine Dämmschicht, die von unten an der Kellerdecke angebracht wird, verhindert teure Energieverluste aus dem Erdgeschoss.

Mit XPS Dämmplatten mehr Wohnraum schaffen und unnötige Heizkosten einsparen.

Mit XPS Dämmplatten mehr Wohnraum schaffen und unnötige Heizkosten einsparen.

Mehr Wohnraum durch die Dämmung des Kellers schaffen

Die Wärmedämmung des Kellers schafft die Grundlage, die Räume zu beheizen, ohne dass übermäßig viel Wärme an das umgebende Erdreich verloren geht. Damit können die Kellerräume wohnlich genutzt werden. Einem Schlafzimmer, einem Hobbyraum oder einem Partykeller steht damit nichts mehr im Wege.

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