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Haus dämmen

Immobilienbesitzer sollten ihr Haus dämmen, um teure Energieverluste über die Gebäudehülle zu vermeiden

Haus dämmen - Perimeterdämmung mit XPS

Eine ausreichende und zugleich effiziente Dämmung des Kellers bei Baubeginn berücksichtigt spart teure Nachrüstung.

Wärme im Haus behalten

Durch eine fachgerecht ausgeführte Dämmung wird der Wärmedurchgangskoeffizient von Wänden oder dem Dach heruntergesetzt, sodass nur noch wenig Wärme von innen nach außen dringen kann.

Der bauliche Wärmeschutz ist die Voraussetzung für behagliches Raumklima und energieeffiziente Gebäude. Geringer Energieverbrauch ist der Schlüssel für eine zukunftsweisende nachhaltige Wirtschaftsweise. Durch eine gute Wärmedämmung der Gebäudehülle, das heißt, das Dämmen des Hauses in Verbindung mit moderner Heiz- und Haustechnik, ist es heute möglich, den spezifischen Jahresheizwärmebedarf eines Gebäudes auf unter 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche zu senken. Das entspricht etwa drei Litern Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.

Das Dämmen des Hauses nutzt nicht nur den Bewohnern, sondern auch der Umwelt.

In gut wärmegedämmten Häusern sind die Heizkosten niedrig. Außerdem schaffen sie die Voraussetzung, die bei den UN-Klimakonferenzen vereinbarten CO2-Minderungsziele zu erreichen.

Eine gute Wärmedämmung führt zu mehr Unabhängigkeit von Energiepreiserhöhungen, sorgt für hohen Wohnkomfort und Behaglichkeit, beugt Bauschäden vor und steigert den Wert eines Gebäudes. Beispielsweise können mit einer guten Wärmedämmung höhere Mieteinnahmen und Verkaufserlöse für die Gebäude erzielt werden. Der Dämmstoff XPS kann beim Dämmen des Hauses eine wichtige Rolle an energetischen Schwachstellen (Wärmebrücken) spielen.

Hausdämmung durch Energieeinsparverordnung vorgeschrieben

Strenge Vorschriften für den Wärmeschutz von Häusern setzt die Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie wurde mehrfach novelliert, die aktuelle Fassung trat zum Oktober 2009 in Kraft. Wer neu baut, muss natürlich auch sein Haus dämmen. Dabei muss die Dämmung um 30 Prozent effizienter sein als noch in der EnEV-Fassung aus dem Jahr 2007. Diese höheren Anforderungen lassen energetische Schwachstellen des Hauses wie den Keller oder Wärmebrücken beim Dämmen stärker in den Vordergrund treten. Für beide Einsatzgebiete ist XPS sehr gut geeignet.

Auch an die Besitzer bereits bestehender Gebäude stellt die Energieeinsparverordnung hohe Anforderungen. Sie sind unter anderem verpflichtet, bis zum Ende des Jahres 2011 die oberste Geschossdecke ihres Hauses oder wahlweise das darüber liegende Dach des Hauses zu dämmen. Auf der obersten Geschossdecke kann beispielsweise eine Schicht aus XPS mit entsprechender Abdeckung eingebaut werden.
Besonders interessant für Gebäude mit Flachdächern: Flachdächer können effizient und ohne große Kosten durch die Umkehrdachdämmung auch nachträglich gedämmt werden.

Anwendungsformen der Wärmedämmung

Haus dämmen - Effiziente Wärmedämmung bei Immobilien: Aussendämmung, Innendämmung und Kerndämmung mit XPS Dämmplatten

Effiziente Dämmung eines Hauses: Innendämmung, Aussendämmung und Kerndämmung mit XPS Dämmplatten.

Bei der Wärmedämmung des Hauses werden drei grundlegende Anwendungsformen unterschieden: Außendämmung, Innendämmung und Kerndämmung. Bei der Aussendämmung wird Dämmmaterial von außen zum Beispiel an den Wänden angebracht, bei der Innendämmung entsprechend von innen. Die Kerndämmung ist eine besondere Dämm-Art, die einen zweischaligen Wandaufbau erfordert. Auf dem tragenden Mauerwerk wird dabei der Dämmstoff befestigt, davor wird ein Verblendmauerwerk, beispielsweise aus Klinker gesetzt. Die Dämmung ist somit im Mauerwerk. Diese Art zu dämmen wird in besonders regen- und windreichen Gebieten eingesetzt.

Bei Außen- und Innendämmung ist die Außendämmung in der Regel die bessere Alternative. Denn bei der Innendämmung geht die Dicke der Dämmschicht vom Wohnraum ab und somit zu Lasten der Wohnfläche. Zudem muss bei einer Innendämmung eine Dampfsperre aufgebracht werden.

Energetische Schwachstellen beim Haus Dämmen

Beim Haus Dämmen sollte den energetischen Schwachstellen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Eine dieser Schwachstellen sind Wärmebrücken. Über diese Stellen der Gebäudehülle geht mehr Wärmeenergie verloren als über den Rest. Somit kann hier im Rauminneren Tauwasser entstehen. Neben höheren Heizkosten sind Schimmelbefall und schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz mögliche Folgen. Wärmebrücken treten vorwiegend an den Übergängen von Bauteilen – zum Beispiel vom Mauerwerk zur gegossenen Betondecke – den Fensterlaibungen, den Raumecken und ähnlichen Stellen auf. Durch eine fachgerechte Wärmedämmung lässt sich das Haus dämmen und Wärmebrücken ein wirksamer Riegel vorschieben. Hierbei werden spezielle XPS-Dämmplatten an den entsprechenden Stellen der Fassade platziert.

Eine weitere energetische Schwachstelle beim Dämmen eines Hauses ist der Keller. Gerade bei älteren Gebäuden verfügt er über keinen oder nur einen Mindestwärmeschutz. Soll der Keller nur als Lagerfläche dienen, empfiehlt es sich, die Kellerdecke von unten zu dämmen. Soll der Keller wohnlich genutzt werden, ist ein höherer Wärmeschutz durch die Dämmung des Kellers notwendig. In diesem Fall ist als Nachrüstung eine Innendämmung am leichtesten realisierbar. Für eine Außendämmung müsste das Mauerwerk freigelegt werden. Dies ist vom Aufwand her allerdings in der Regel nur dann rentabel, wenn ohnehin eine Sanierung der Kellerabdichtung notwendig ist.

Aufgrund des hohen Aufwands einer Nachrüstung, sollte beim Dämmen des Hauses die Wärmedämmung des Kellers bereits vor Baubeginn eingeplant werden. Dann kann eine Dämmung aus XPS-Platten unter der Bodenplatte verlegt und zusammen mit der Außendämmung der Kellerwände eine geschlossene Perimeterdämmung ausgestaltet werden. Mit einer solchen optimalen Dämmung steht der Beheizung der Kellerräume nichts im Wege. Sie können somit als erweiterter Wohnraum, beispielsweise für Schlafzimmer, Partykeller oder Hobbyraum, verwendet werden.

Der Immobilienwert steigert sich bei einer Fachgerechten Wärmedämmung

Haus dämmen - effiziente Wärmedämmung mit XPS Dämmplatten

Effiziente Wärmedämmung sichert Mieteinnahmen und steigert den Verkaufswert der Immobilie.

Jede Dämmmaßnahme hat das Ziel, die Heizkosten und den Energiebedarf eines Hauses zu reduzieren. Das gut gedämmte Haus hat dadurch den positiven Effekt niedrigerer Betriebskosten. Durch das richtige Dämmen des Hauses kann der Heizwärmebedarf um bis zu 70 Prozent sinken.

Immobilienbesitzer gewinnen durch den optimalen Wärmeschutz allerdings weit mehr als diese Einsparung: Sie steigern effektiv den Wert ihres Hauses. Denn ein gut gedämmtes Haus mit geringem Primärenergiebedarf erzielt eine gute Einstufung im Gebäudeenergieausweis, der bei Verkauf und Vermietung von Gebäuden vorgezeigt werden muss. Das Gebäude lässt sich mit einer guten Einstufung besser und zu einem höheren Preis verkaufen, die Wohnungen eines Mehrfamilienhauses lassen sich besser vermieten.

Haus Dämmen für mehr Wohnqualität

Durch die fachgerechte Dämmung des Hauses wird darüber hinaus auch die Wohnqualität in den Räumen gesteigert. Das Grundprinzip ist dabei immer dasselbe: Die Temperatur der Innenwand gleicht sich der Raumtemperatur an. Generell sollte der Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Wandoberfläche drei Grad Celsius nicht überschreiten. Dadurch kann sich die Raumluft an der Wand nicht übermäßig abkühlen, wodurch kein unangenehmer Luftzug entstehen kann. Das Dämmen des Hauses sorgt so für ein angenehmes Raumklima.

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